Der Hobbit 3: Der Buch- und Medienblog im Kino

Hobbit 3_Oliver Steinhäuser_Die Schlacht der fünf HeereHeute Morgen war der Buch- und Medienblog in einer Sondervorstellung des dritten „Der Hobbit“-Films vom Regisseur Peter Jackson. „Die Schlacht der fünf Heere“ ist der letzte Teil der dreiteiligen Verfilmung des Romans „Der Hobbit“ von J. R. R. Tolkien aus dem Jahr 1937. Er ist die Fortsetzung von „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ und das Finale eines um die eigene Vorgeschichte erweiterten sechsteiligen „Herr der Ringe“-Epos.

J.R.R. Tolkien zum Lesen:
„Der Hobbit erscheint in Wolfgang Kregs Übersetzung von 1997 in der Hobbit-Presse bei Klett-Cotta sowie im Deutschen Taschenbuch-Verlag, der außerdem „Der kleine Hobbit“ anbietet, Walter Scherfs Ur-Übersetzung von 1957. Bei Klett-Cotta gibt es verschiedene Ausgaben des „Herrn der Ringe“, das „Silmarillion“, die Vorgeschichte zu beiden, sowie die „Nachrichten aus Mittelerde“.

J.R.R. Tolkien zum Nachverfolgen:
Klett-Cotta bietet umfangreiches Begleitmaterial an, etwa den Tolkien-Atlas „Frodos Reisen“, „Die Karte von Mittelerde“ und „Die Kunst des Hobbit“ mit allen Illustrationen, die Tolkien selbst angefertigt hat.

Lesebericht zu „Broken Dolls“ von James Carol

Der Protagonist, Ermittler Jefferson Winter ist Profiler, ehemaliger FBI-Agent und Sohn eines perfiden Serienmörders. Nach der Hinrichtung seines Vaters tritt er aus dem FBI-Dienst aus, um sein Leben, als Profiler, dem Auffinden von Serienmördern zu widmen.broken_dolls

Klappentext:
Eine Tat, grausamer als jeder Mord.
Die Opfer, verdammt zu einem Leben ohne Seele.
Ein Profiler für die brutalsten Verbrechen der Welt:
Der erste Fall für Jefferson Winter.

Bereits vier Frauen sind dem Täter schon zum Opfer gefallen.
Er entführt sie, hält sie wochenlang gefangen und foltert sie.
Im Anschluss löscht er ihre Persönlichkeiten durch eine Lobotomie und setzt sie an öffentlichen Orten aus.
Als das fünfte Opfer entführt wird beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Als ich den Titel auf der Buchmesse gesehen habe, konnte ich mich ihm nicht entreißen. Der Klappentext und das Layout brüllten offensichtlich nach Aufmerksamkeit und Beachtung.
Jedoch schafft der Autor James Carol es nicht, den erzeugten Erwartungen an das Buch gerecht zu werden. Dies liegt meiner Einschätzung nach an den Charakteren, die nur schemenhaft dargestellt werden. Auch die Erzählperspektive des Profiler Jefferson Winter in der Ich-Form, eröffnet dem Rezipienten die Gefühlswelt des Ermittlers nicht.
Die Perspektiven alternieren zwischen der des Ermittlers und der des aktuellen Entführungsopfers Rachel Morris. Diese betrachtet das Geschehen aus der Perspektive der dritten Person. Aber auch der Charakter der Rachel Morris schafft es nicht, dem Leser ihre Empfindungen nahezubringen. Die Distanz bewirkt, dass einem die Opfer fast egal sind und man nicht um sie bangt. Schade, denn genau das Leiden mit den Opfern ist essenziell für einen guten Spannungsaufbau.

Einige Mal kam ich mir vor wie in dem Computerspiel „Grand Theft Auto“. Durch Cheats kann man sich dort alles Mögliche zusätzlich in das Spiel laden. Die Wünsche des Profilers Winter, und vor allem deren Erfüllung erinnerten mich stark an das Cheating in dem besagten Computerspiel.
Merkwürdig ist auch, dass die Polizei – im nun bereits fünften Entführungsfall – nach wie vor keine Ermittlungserfolge vermelden kann.

Einen interessanten Punkt bieten die Visionen, die Profiler Winter immer wieder bekommt, wenn er sich an Tatorten oder in den privaten Umgebungen der Opfer aufhält. Hier wäre es schön gewesen, wenn der Autor dem Leser die Herkunft dieser Eingebungen aufgezeigt hätte. Eine Steilvorlage hätte an dieser Stelle der eigene Vater geboten!

Vielleicht baut James Carol daraus in seinen folgenden Titeln etwas Spannendes.

In der Rezensions-Schmiede

Zurzeit befasse ich mich mit dem Titel „Broken Dolls – Er tötet ihre Seelen“ von James Carol.
Dieser Titel zieht derzeit viel Aufmerksamkeit auf sich und besticht durch eine sehr gelungene Gestaltung, die es kaum zulässt den Blick abzuwenden.
Das Zusammenspiel von Typografie, Farbe und lackierter Prägung des abgebildeten Werkzeuges ist sehr stimmig.
Für diesen Titel hat dtv wohl ein nicht geringes Marketingbudget eingeplant:
Buchtrailer…

Broken Dolls_Anzeige

 …und Anzeigen, wie hier in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung:

Mir fehlen nicht mehr viele Seiten, bis ich den Titel zu Ende gelesen habe. Jedoch kann ich schon jetzt soviel sagen, dass dieses Buch nicht zu meinen favorisierten und angepriesenen Werken gehören wird.