Handgefertigte Bio-Naturseifen

*** Duschen ohne Plastik *** Vegan *** Unverpackt

BIO Naturseifen

Le Savon d’Ollie – Naturseifen

In den vergangenen Monaten habe ich Bio-Öle kaltverseift und daraus hautpflegende Naturseifen gefertigt. Neben der Erstellung eines hochwertigen Naturprodukts, lag ein weiteres Ziel in der Reduktion des Plastikmülls von Duschgel- & Shampooflaschen. 12 solcher Flaschen konnte ich somit in 2019 bereits einsparen.

Die Seifenstücke haben alle eine Reifungsdauer von mindestens 8 Wochen hinter sich und ich verziere sie lediglich mit einer Papierbanderole. Sie weisen eine Überfettung von ca. 6 % auf. Dies sorgt für eine angenehme Rückfettung der Haut und schützt sie vor dem Austrocknen.

Umweltschutz geht uns alle an.

Selbstgefertigte Seifen ♥ ein Beitrag der sich gewaschen hat

Wer an meinen veganen Bio-Naturseifen interessiert ist, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen. Ich gebe sehr gerne umfangreiche Infos zur Herstellung, zu den verwendeten Ölen oder den Herstellungsprozess. Die Basis bildet in jeder meiner Seifen pflegendes Bio-Olivenöl.

Diese 4 Sorten habe ich bislang hergestellt:

  • Grapefruit
  • Patchouli
  • Schwarzkümmel
  • Gewürzte Weihnachtsseife
Weniger = Mehr

Weniger = Mehr

 

 

 

 

Schadensbericht zu „Mach dieses Buch fertig“ von Keri Smith

Jeder kennt diesen Wunsch, besser nicht so lange auf einer Party geblieben zu sein. Zu gehen, bevor ein kritischer Punkt überschritten wird, der am kommenden Morgen bitter schmerzt. Nämlich der Moment einer jeden Feier, zu dem man sich am kommenden Morgen beim Erwachen fragt, wie es nur so weit kommen konnte.
Bierdosen, Weinflaschen, Papierfetzen, Kartoffel- und Käsestempel sowie getrocknete Kakaomasse sind kreuz und quer in der Wohnung verteilt. Mittendrin eine schwarze Kamera, die mich verlockend anschaut. „Seht eure Schandtaten an“, schreit sie mich förmlich an. Und ich nehme sie zur Hand, schalte den Wiedergabemodus an und erschrecke:
Es ist noch schlimmer, als ich dachte.

Eine Umzugsparty der besonderen Art wollte ich veranstalten. Den Freunden, die uns beim Aus- und Einräumen der Wohnung so tatkräftig geholfen hatten, einen besonderen Spaß bereiten. Was wäre da besser geeignet, als im Kollektiv etwas Kreatives zu schaffen.
An dieser Stelle kommt ein besonderes Buch ins Spiel. Eines, das seinem Leser Mut und Unerschrockenheit abverlangt. „Brich den Buchrücken“, weist es seinen Besitzer draufgängerisch an. „Reiß diese Seite heraus. Akzeptiere den Verlust“, spottet es weiter. Unglaubliche Anweisungen, beim dem der Puls eines jeden Bücherfans stockt. Doch mich, als Hersteller für Bücher, stellt dieses Diktat auf eine ganz besondere Probe:
Die Zerstörung meines täglichen Schaffens. Das kann ich unmöglich alleine durchstehen. Dazu brauche ich Verstärkung. Und die hole ich mir bei meinen Umzugshelfern, also meinen Freunden und Nachbarn. Auch sie sind teils Blogger oder Verlagshersteller und mein Vorhaben wird auch sie sicherlich ebenso stark treffen, wie mich.
Doch im Kollektiv – so meine Hoffnung – sind wir stark genug um einen Abend lang zu vergessen, womit wir sonst unser Geld verdienen:
Mit dem Kulturgut Buch.

Wie alles begann

Der Schock steht ihnen ins Gesicht geschrieben, als sie erfahren, was sich hinter meiner vagen Ankündigung eines „literarischen Happenings“ verbirgt. Doch ich lese auch eine gewisse Neugier in ihren Augen, nachdem sie den Bücherstapel auf dem Wohnzimmertisch liegen sehen.
Liegt die Autorin von „Mach dieses Buch fertig“ mit ihrem Untertitel „Erschaffen ist Zerstören“ vielleicht doch nicht so falsch?
Wir werden es erleben und am Ende ein Buch in den Händen halten, dessen Seiten beklebt, beschmiert und durchgekaut sind. Einige sind sogar herausgerissen, manche wieder eingeklebt, einige auf ewig verschwunden. Das Buch wird einen ganzen Abend lang erlebt, zum Kunstobjekt ernannt und unaufhaltsam bearbeitet. Mit dem Ansteigen des Alkoholpegels fällt zunehmend unsere Verlegenheit und wir beginnen, die Seiten mit den zerstörerischen Anweisungen, nicht konsequent zu überblättern, sondern sie zu befolgen. Koste es was es wolle.
Unter Gelächter, Herzklopfen und gegenseitigem Ansporn entsteht eine unaufhaltsame Gruppendynamik, die dazu führt, dass ich mich am Morgen danach schmutzig und schuldig fühle. Was haben wir da nur getan?

Warum steht ein angeleintes Buch im Flur?
Zum Trocknen, ist doch klar!

„Warum steht denn ein angeleintes Buch im Hausflur?“, fragt mich eine der Hausbewohnerinnen am folgenden Morgen erstaunt, als wir uns zufällig beim Bäcker begegnen. Und schon ist das letzte Foto des vorangegangenen Abends wieder präsent:
„Leine das Buch an. Gehe eine Runde mit ihm und schleife es hinter dir her.“
Ich sehe uns um unseren großen Esstisch sitzen, jeder eine Kordel in der Hand, die er um sein Buch bindet, um mit ihm als krönenden Abschluss Gassi zu gehen. Dass es mittlerweile zu regnen begonnen hat, bemerkte durch die geschlossenen Jalousien keiner. Doch es führt kein Weg daran vorbei. Wir haben dem Besuch versprochen, ihn und die Bücher zur U-Bahn zu begleiten. Ehrenworte werden eingehalten!
Doch genau dieser letzte Akt treibt uns auch noch nach Tagen danach in den Wahnsinn. Das arme Buch! Trotz mehrfachen wilden Schüttelns, fällt selbst heute immer noch Rollsplitt aus den Seiten.

Erst am späten Nachmittag, nach meinem Sportprogramm, bemerke ich in unserem Bad eine kleine Rettung aus den düster nachwirkenden Erinnerungen: Ein kleines Papierschiffchen steht zwischen unserer Anker- und Muscheldekoration neben der Dusche.
„Diese Seite beim Nachbarn verstecken“, lautet die Anweisung der Autorin für diese Seite und ich danke unserer Nachbarin, dass sie uns diesen Lichtblick beschert. Schnell blättere ich mein Exemplar durch, bis ich auf diese Seite stoße:
„Erstelle eine Liste mit weiteren Möglichkeiten, dieses Buch fertig zu machen“. Ich kralle mir ein Stift und notiere die Lösung meines Problems:

  • schneide alle vom Spaziergang beschmutzen Seiten, Buchkanten etc. weg

Ich vermutete bereits beim Aufkeimen dieser verrückten Idee, dass unsere Umzugshelferparty ein experimentelles Unterfangen werden würde. Dass es so emotional und begeisternd zugehen würde, konnte ich nicht ansatzweise ahnen. Deshalb freut es mich umso mehr!
Allen gehemmten sei zum Einstieg folgendes Buch zu empfehlen: „Mach einen Strich“.
Besonders Tapfere oder Fortgeschrittene dürfen ihren Mut auch direkt mit „Mach dieses Buch fertig“ testen. Doch Vorsicht! Ihr werdet euer Buch danach nie wieder in seinem ursprünglichen und unschuldigen Glanze sehen.

Keri Smith
Mach dieses Buch fertig
ISBN: 978-3-88897-914-9

Denkmal der Jugend

Einst war uns die Jugend ein herrliches Fest,
öffneten sich Türen und Tore, gar manches Portal.
Segnete Unsinn den Leichtsinn,
statt Schwere die Leere.
Floss der Wein so rein, kristallklare Zähre.
Bejubelten wir Lenze durch Tänze,
niemand fand seine Grenze;
Die Scheide an der des Menschen Sinn überschnappt.
Wollen fliegen, doch sind vorm Schwindel nicht gefeit.
Einst hieltst du in der Reifezeit kaum einen Taumel fest,
erst heute er uns zweifeln lässt.
Bald zieht ein weiterer Lenz vorbei,
stößt Lawinen los, tritt Zweifel breit.
Findest du wohl zurück zum einstigen Schneid?
Macht sich aus der Intuition der Heiterkeit
die Institution des Zweifelns breit?
Es ist ein Schatten im Verstand, der in jedem von uns lebt!
Es ist mir als schluckte ich das heiße Gift der ewigen Qual,
Könnt besser kaum brennen, wir sind alle mortal.
Und zur letzten Stunde schluckt dich das Vergessen
und niemand erinnert sich an dich.
Hebst die Jugend auf ihren Throne,
sie hält den Zepter,
reichst du ihr die Krone?
Fortuna steh mir bei!

© Oliver W. Steinhäuser

Gardasee Spezial im November

Der November steht unter dem Motto „Gardasee“.

Am 10.11. und 24.11.2017 erscheint auf dem Buch- und Medienblog ein Reisebericht zum zehntägigen Aufenthalt am Gardasee im August diesen Jahres.

Reisebericht vom Buch- und Medienblog_Stempel_Reisebericht_Oliver SteinhäuserFotos zieren den zweiteiligen Bericht über die Ausflüge zu:

  1. Lago di Tenno
  2. Assenza
  3. Madonna della Corona
  4. Madonna di Montecastello
  5. Torri del Benaco
  6. Monte Baldo
  7. Malcésine
  8. Cascata della Varone
  9. Sirmione

Wer sich einen Eindruck der Reiseberichte auf dem Buch- und Medienblog verschaffen möchte, findet hier bereits einen Bericht zum Allgäu.
Pressestimmen zum Allgäu-Reisebuch von Michael Müller finden Sie hier.


500 Jahre Reformation – Wie aus einem Luder Luther wurde:

Für alle, die sich heute Morgen gewundert haben, dass der Wecker nicht geklingelt hat:

Was mit Verachtung und Mord begann, ist 500 Jahre später das normalste der Welt:
Protestanten und Katholiken leben in Frieden miteinander.

Wer wissen will, welch Aufruhr Martin Luther 1517 in der katholischen Welt auslöste, und welche fatalen Folgen das für seine Familie hatte, findet hier die Antwort:

Die Mutter des Satans (Ein Lesebericht)

„Der Reisebericht“ – Eine neue Rubrik für den Buch- und Medienblog

Der Buch- und Medienblog erweitert die Themen seiner Rezensionen.
Reiseberichte ergänzen künftig die vertrauten Leseberichte.

Die ersten Ziele sind bereits in Planung. Es geht ins Allgäu und danach an den Gardasee. Neben den stark frequentierten touristischen Attraktionen, die man gesehen haben muss, legt der Buch- und Medienblog gesteigerten Wert auf Ausflüge mit Entspannungsfaktor und Kontenance (aber ohne Wellnessoasen).


„Wenn wir vor zehn Jahren planlos Städte besucht haben, war das wichtigste an diesen Trips das Zusammensein mit den Mitreisenden. Zeit für kompromisslose und absolute Freundschafts- und Beziehungspflege. Sehenswürdigkeiten und Ausflüge standen dabei nicht im Fokus.“ (Oliver W. Steinhäuser)


Reisebericht vom Buch- und Medienblog_Stempel_Reisebericht_Oliver SteinhäuserAb heute sind es eben nicht mehr nur die Menschen, mit denen der Buch- und Medienblog etwas unternehmen möchte. Es sind auch die Städte, die Orte und die Regionen, die wir erleben möchten. Der spezielle Flair des Neuen und Unbekannten wird im Mittelpunkt unserer Berichte stehen. Für die Reiseberichte ist es wichtig, nicht nur über sehenswerte Orte, leckere Restaurants etc. zu schreiben, sondern auch eine besondere Geschichte, Eigenheit und geografische Außergewöhnlichkeit mitzuteilen. Dazu ist es – im Gegensatz zu den Reisen der letzten Dekade – wichtig zu planen. Das fängt bereits mit der Auswahl eines geeigneten Reiseführers an, geht über das Sondieren der darin beinhalteten Informationen und Tipps, bis zum eigentlichen Reiseerlebnis.

Die Reiseberichte bieten eine Dokumentation der Reiseplanung, über die Lektüre des Reisebuchs, der Planung der Ausflüge, deren Ausführung und dem Fazit. Die durch das Reisebuch/Reiseführer vermittelten Informationen und Tipps fließen in diese Punkte mit ein und sollen geprüft, ergänzt, und möglicherweise erweitert werden.

Da Reisen immer auf Individualität fußen, können nur Ausschnitte aus einem Titel betrachtet werden.

Welttag des Buches – Buchverlosung

Es ist wieder soweit! Heute ist der Welttag des Buches.

Bücher sind ein wunderbares Medium, um Menschen mit spannenden Geschichten zu unterhalten, sie zusammenzubringen und mit lehrreichen Beiträgen in ihrem persönlichen Reifungsprozess und dem Aufbau moralischen Verständnisses zu unterstützen.

Getreu des Motto des Buch- und Medienblogs „Du siehst, was du liest“ verlose ich „Mona“, ein Thriller zum Thema Cyberkriminalität.

Obwohl das Buch Schwachstellen im Spannungsbogen aufweist, ergeben sich aus dem Buch interessante Erkenntnisse zwischen zwei kulturell und religiös divergierenden Menschen.
Hier geht es zur Rezension!

Mona, buchblog, medien, thriller, cyberkriminalität, computervirusDie Teilnahme an der Verlosung des Thrillers erstreckt sich über eine Woche und endet am Sonntag, den 30.04.2017. Zur Teilnahme, kommentieren Sie diesen Beitrag. Beachten Sie auch, dass nur Teilnehmer mit deutscher Postanschrift an der Verlosung teilnehmen können!
Der Gewinner wird in der ersten Mai-Woche per E-Mail informiert!

Viel Spaß und einen schönen Tag des Buches!
Oliver W. Steinhäuser