Lesebericht zu „Morgen früh, wenn du willst“ von Tania Carver

Morgen früh, wenn du willst, Tania Carver, Buchblog, Oliver SteinhäuserDu bist auf der Suche nach einem Ort der ultimativen Erfüllung all deiner Fantasien und Perversionen? Einem Winkel der dir Deckung vor jeglicher rechtlichen Verfolgung gibt und dich vor einer gerechten Bestrafung bewahrt. Ich gratuliere dir, denn du hast ihn gefunden. Schnelles Töten, einvernehmliches qualvolles Morden oder das Ausleben sexueller Vorlieben, wenn die Lust von hinten zieht, stehen dir offen. In einem geschützten Rahmen. Einem Club. Dem Club. Wagst du die unwiderrufliche Konfrontation mit deiner Fantasie bis zum bitteren Ende, oder bestehst auch du nur aus Inkonsequenz und ziehst dich durch das Verwenden deines „Safewords“ aus der Schlinge?

Eine puppenhaft gekleidete Frau wartet sehnsüchtig auf ihren Besucher. Ihr Körper ist zum Zerreißen gespannt und die Schmetterlinge in ihrem Bauch tobten nie freudiger und aufgeregter. Der Grund für Amandas Aufregung ist das heutige Ausleben ihrer ultimativen Fantasie: Die Zerstückelung ihrer Genitalien durch ihren Besucher und das gemeinsame Verspeisen eben dieser. Und die Teller sind reichlich gefüllt, denn Amanda ist nur der Deckname eines am eigenen Geschlecht verzweifelten Mannes.
Als Detective Phil Brennan am Tatort eintrifft, offenbart sich ihm nicht nur eine grauenhafte Inszenierung. Er muss auch mit den anfänglichen Schwierigkeiten in der Koordination und Zusammenarbeit seines neuen Teams kämpfen, die sich besonders durch die distanzierten Haltungen seiner Ermittler manifestieren. Denn für sie ist Phil ein fremder Störfaktor von dem sie sich nur ungern weisen lassen. Auch die Hilfe seiner Frau, der erfahrenen Polizei-Psychologin Marina Esposito, kann er in diesen Fall nicht beanspruchen, da sie selbst im Geheimen versucht, die verschwundene Erinnerung an die Weihnachtsfeier ihres neuen Arbeitsgebers aufzudecken. Denn der selbstsüchtige Kollege Hugo Gwilym behauptet mit ihr geschlafen zu haben.
Der manipulierende Professor Gwilym ist ein wichtiger Drehpunkt der Geschichte, da er der Konfliktauslöser zu Marina Esposito ist und gleichzeitig Teil der Ermittlungen Phil Brennans wird. Spannend bleibt bis zum Schluss die Frage nach dem Mörder, der sich selbst Arkadier (Hirte und somit Beschützer seines Volkes) nennt.

Tania Carver beschäftigt sich in „Morgen früh, wenn du willst“ um ein gesellschaftlich heikles Thema: Dem selbstbestimmten Sterben. Nun mag dieses Thema Befürworter und Gegner auf den Plan rufen, da die Selbstbestimmung des eigenen Lebens mit dem Verbot des Tötens Dritter konkurriert. Eines ist jedoch klar: Den Club, den Carver als Plattform lebensmüder und mordslüsternen Menschen beschreibt, ist eines der extremsten Auswüchse solchen Verlangens. Obwohl beide Seiten in gegenseitigem Einverständnis handeln, befeuert ein solches „Geschäftsmodell“ kranke und perverse Extreme.

Tania Carver
Morgen früh, wenn du willst
ISBN-13 9783471351109

Poetry Slam in Ludwigsburg

Elf lange Jahre ist es her, dass der Buch- und Medienblog zuletzt auf einem Poetry Slam war. Doch vorgestern, am Freitag den 19. Februar 2016, lockte der literarische Slam wieder etliche poesie- und klatschwütige Zuschauer in das Central und Union Kino nach Ludwigsburg. Mit dabei war – nach langer Pause – auch der Buch- und Medienblog.Poetry Slam Ludwigsburg, Oliver Steinhäuser, Blog, Central und Union Kino, Theater

Ich betrete den ausverkauften Kinosaal des Ludwigsburger Central und Union Kino und bin beeindruckt. Ein historischer Kinosaal, eingewiehen im Sommer des Jahres 1913, bietet den auftretenden Poeten und der Esslinger Band „mal zwischendurch“ einen intellektuell und imposant anmutenden Rahmen. In dieser Aura reifen die in sechs Minuten vorgetragenen Texte zu Bildern, die auch heute noch präsent sind auf der Leinwand meiner eigenen Vorstellung. Ein über dreistündiges Programm bot den neun Poeten Raum und Zeit zur persönlich lyrischen Entfaltung. Ein spannender Mix aus melancholischen und lustigen Texten regten zum Nachdenken an und stellte die Lachmuskulatur zeitweise auf eine harte Probe.
Nach der Veranstaltung erinnerte ich mich an den Tag meines ersten Slambesuchs im Koblenzer Circus Maximus. Verwundert fragte ich mich, wann der Poetry Slam aus diesen damals kleinen Runden von 15-30 Zuschauern in einem kleinen dunklen Keller zu einer Veranstaltung mit über vierhundert Zuschauern reifte. Obwohl der Poetry Slam als Subkultur zur Abgrenzung von der Masse angefangen hat, macht er auch in großer Runde eine Menge Spaß. Gerade das langsame Einstimmen des Applauspegels von der Wertung 1 bis 10 war sehr imposant. Bei der nachfolgenden Textbewertung bebte der Kinosaal förmlich bei der bestmöglichen Bewertung von 10. Da der Buch- und Medienblog auf dem Balkon saß, bebte es wirklich!
Ich freue mich auf weitere Veranstaltungen und auf das Entdecken neuer poetischer Rohdiamanten.

Lesebericht zu „Albertos verlorener Geburtstag“ von Diana Rosie

Albertos verlorener Geburtstag, Buchblog, Oliver Steinhäuser, MedienblogManchmal gibt es ein ganz besonders starkes Band zwischen einem Großvater und seinem Enkel. Doch nur selten führt es dazu, dass beide eine Reise in die Vergangenheit unternehmen. Eine Expedition zum Ursprung des Großvaters Alberto Romero. Umso schöner, wenn das Duo dabei auch findet, wonach der siebenjährige Tino sich so arg sehnt: Albertos verlorenen Geburtstag.

Auf ihrer Reise in das Landesinnere Spaniens erleben die beiden Abenteurer glückliche Erfolge und drastische Rückschläge. Da Albertos Kindheit im Waisenheim bereits viele Jahre her ist, begeben er und Tino sich auf eine Suche, deren Erfolg ungewiss ist. Das Aufspüren von damaligen Weggefährten gestaltet sich knifflig. Albertos Amnesie seiner frühen Kindheitstage würzt die Suche mit einer zusätzlichen Prise Spannung.
Das Buch zeichnet sich durch seinen besonderen Aufbau aus. Die Suche des Großvaters und seines Enkels ist die gegenwärtige Geschichte. In eingeschobenen Kapiteln erfährt der Leser Teilstücke aus der Zeit des spanischen Bürgerkriegs. Diese Einschübe beschreiben in umgekehrter Reihenfolge die Zeit von 1931 bis 1937, in der Alberto geboren und seine ersten Lebensjahre beschreitet. Durch die Umkehrung der Zeit erfährt der Leser sukzessive wie es zu dem tragischen Tag kam, als der junge Alberto von einem Ausflug mit seinem Vater nicht mehr zurückkehrte und in einem Waisenheim untergebracht wurde. All diejenigen, die an dem Verlauf der Geschichte mitgewirkt haben, schildern die Geschehnisse aus ihrer persönlichen Sicht. Durch die Erzählung aus den Ich-Perspektiven finden die erlebten Gefühle aller Beteiligten auf unmittelbarem Weg Einzug in das Empfinden des Lesers.
Neben der Geschichte zu „Albertos verlorenem Geburtstag“ erzählt das Buch auch einiges zum spanischen Bürgerkrieg. Die ausgewogene Mischung aus historischem Hintergrund und der einzigartigen Suche nach der Vergangenheit machen dieses Buch zu einem wunderbaren, spannenden, herzzerreißenden und einzigartigen Lesevergnügen, das mit unerwarteten Wendungen aufwartet. Und es lehrt uns, dass Gott uns manchmal Prüfungen auferlegt und viel von uns fordert. Doch wer eine positive Grundhaltung widriger Umstände gegenüber besitzt, der wird seinen Mitmenschen gegenüber stets im Vorteil sein.


Der Buch- und Medienblog verbindet mit dieser Geschichte unzählige ähnliche Geschehnisse. Zum 80. Geburtstag seines Großvaters reiste auch er in die Vergangenheit und erfuhr während einer 5-tägigen Reise was es bedeutete im Krieg Dinge zu verlieren, sie nach Jahren wiederzuentdecken, verblasste Erinnerungen erneut zu erleben und sie mit seiner Enkelgeneration zu teilen.


Diana Rosie
Albertos verlorener Geburtstag
ISBN: 978-3-426-65393-7

 

Lesebericht zu „Die Stellung“ von Meg Wolitzer

Die Stellung, Meg Wolitzer, Dumont, Buch- und Medienblog, Oliver SteinhäuserUnendlich viele Stellungen in einem Rat gebenden Buch. Vier minderjährige Kinder, die dieses Buch eines Tages gemeinsam aus dem Bücherregal ihrer Eltern ziehen und es studieren, während ihre Eltern wieder einmal zu einer öffentlichen Diskussion über ihr Buch eingeladen sind. Was sollten Kinder über die Sexualität wissen, wieviel von ihr gesehen haben, sodass es ihnen ein aufgeklärtes Weltbild ermöglicht ohne ihre unschuldigen Gedanken zu ruinieren?

Meg Wolitzers Roman „Die Stellung“ beschreibt eine durch den veröffentlichten Sexratgeber „Pleasuring“ geprägte Familie, deren Leben durch eine öffentliche Aufmerksamkeit geprägt ist. Als die Eltern und Autoren Paul und Roz Mellow eines Abends zu einer weiteren Buchbesprechung aufbrechen, nimmt sich der dreizehnjährige Michael das Buch seiner Eltern aus dem Regal. Was er darin liest und sieht, verändert seine Unschuld für immer, denn die Bilder erregen erste sexuelle Gefühle in ihm. Er kommt nicht umher es seinen drei Geschwistern zu zeigen. Es ist das Gewicht der neuartigen Erfahrung seines Körpers, die er sich nicht allein aufzubürden vermag. Dass er damit sein Schicksal und das seiner Geschwister entscheidend beeinflusst ist dem Jungen nicht bewusst.
Das Buch springt zwischen der Gegenwart, in der die Kinder der Mellows Erwachsen sind und der Zeit des Buchdebüts in den 70er-Jahren. Der Leser erfährt somit die Entwicklung der gesamten Familie.

„Die Stellung“ ist äußerst interessant beschrieben und suggeriert ein einmaliges Leseerlebnis. Allein das Schlagwort Sex regt Fantasien an. Dementsprechend funktioniert der Einsatz auch hier. Der Leser erwartet eine Mischung aus Absurdität, Verwirrung und Eskalation. „Die Stellung“ eröffnet jedoch keines dieser Bereiche konsequent:

  • Claudia, das jüngste Kind der Mellows empfindet ihren Körper unproportioniert und lernt erst spät einen Partner kennen.
  • Dashiell ist homosexuell und schwer erkrankt.
  • Michaels Leben ist aufgrund der Einnahme von Antidepressiva durch Impotenz geprägt. Sexuelle Schwingungen seiner Schwester Holly gegenüber bleiben für den Leser nicht verborgen.
  • Holly, die älteste Tochter der Mellows ist schon früh von zu Hause ausgezogen. Sie war zeitweise drogenabhängig und hat ein gespaltenes Verhältnis zu ihren Eltern und Geschwistern. Sie ist verheiratet und hat einen eigenen Sohn.

Obwohl der rote Faden des Buches Michaels Versuch seinen Vater von einer Neuauflage des Sexratgebers zu überzeugen ist, hat der Leser doch das Gefühl, der Roman liefe ohne einen tieferen Grund vor sich hin. Das liegt hauptsächlich an der hohen Erwartungshaltung, die durch die Vielzahl der möglichen Szenarien einer sexuellen Verwirrung in der frühen Jugend ausgelöst wird. Leider arbeitet Wolitzer keines dieser potentiellen Auswirkungen aus. Die Schicksale der Mellows sind meiner Ansicht nach weniger durch den Ratgeber ausgelöst. Sie sind vielmehr das, was in jeder Familie geschehen kann. Menschen werden krank, homosexuell, distanziert und auch impotent. Dazu braucht es das Geschick einer Buchveröffentlichung nicht. Das ist das Leben.
Der Roman hätte durch die detaillierte Ausarbeitung eines Familienschicksals an Spannung gewinnen können. Da dem Leser die Geschwisterliebe Michaels zu seiner älteren Schwester Holly bekannt ist, hätte sie genug Sprengstoff enthalten, um „Die Stellung“ zu einer einmaligen Geschichte werden zu lassen. Die Veröffentlichung des Sexratgebers der Mellows hätte somit wirklich ernsthafte Auswirkungen auf die sexuelle Bildung von Minderjährigen enthalten.

Meg Wolitzer
Die Stellung
ISBN 978-3-8321-9799-5

Der Buch- und Medienblog rockt für Bad Emser Vereine

Am Samstag, den 09. Januar 2016, fand im Bad Emser Kurcafé das etwas andere Neujahrskonzert statt. Fünf Bands verwandelten das im Jahr 1715 errichtete Gebäude in einen Rockpalast und beschallten knapp vier Stunden die Ohren des Publikums mit harten Tönen.

Auch der Buch- und Medienblog sorgte mit der Band Lynx wieder für gute Stimmung und verrät das Geheimrezept der 15-jährigen Bandgeschichte:
Zum Video geht es über das Bild oder den untenstehenden Link.

Carl Eschenauer, Oliver Steinhäuser, Claus Eschenauer (v. l.)

Carl Eschenauer, Oliver Steinhäuser, Claus Eschenauer (v. l.)

 

Lesebericht zu „Der merkwürdige Fall von Dr. Jekyll und Mr. Hyde“

Der merkwürdige Fall von Dr. Jekyll und Mr. Hyde, Rezension von Oliver SteinhäuserDas plötzliche Auftauchen eines kleinwüchsigen Mannes von grauenhafter Gestalt erweckt das Interesse des Gabriel Utterson, Freund und Notar des Dr. Henry Jekyll. Das äußerst schlechte Benehmen des ihm unbekannten Mannes, der auch vor Gewalt nicht zurück schreckt, jagt ihm ein Schauer über den Rücken, denn ausgerechnet zugunsten dieser mysteriösen Gestalt lautet das Testament des Dr. Jekyll. Der Anwalt Utterson begibt sich auf die Suche nach der Verbindung zwischen dem wahrhaften Übeltäter und dem angesehenen Doktor.

Die dabei aufgedeckten Umstände können abstruser nicht sein, denn in dem rechtschaffenden und vielgeschätzten Dr. Henry Jekyll lauert eine bestialische, sich nach Gewalt sehnenden Seite, deren Unterdrückung ihm zusehends außer Kontrolle gerät. Schuld daran ist sein zufällig entwickeltes Elixier, dass seine Böse von der Guten Seite zu trennen vermag. Mr. Hyde tritt in Erscheinung, in dessen Form Jekyll fortan unerkannt und ungesühnt seiner gewaltlüsternen Perversion nachgehen kann.
Doch birgt das Spiel auch für den Doktor eine Gefahr: Seine Experimente bleiben nicht ohne Folgen. Der in Jekyll schlummernde Mr. Hyde verlangt immer öfter nach einem öffentlichen Auftritt und drängt sich in das Leben des Jekyll, der seine Persönlichkeitsstörung immer weniger zu steuern vermag. Aus Angst die Kontrolle über seinen guten Ruf zu verlieren, richtet er sich selbst und beendet damit den merkwürdigen Fall von Dr. Jekyll und Mr. Hyde.

Dissoziative Störungen entwickeln in der modernen Kriminalliteratur und Psychothrillern eine steigende Popularität, durch die Autoren es immer wieder schaffen, ihre Leser auf falsche Fährten zu führen und sie zu hintergehen. Das Böse in jedem Menschen bietet auch nach Jahren noch immer umfassende Faszination, die Robert Louis Stevenson bereits im Jahre 1886 zum Anlass nahm, seine berühmte Ausformulierung des Doppelgängermotivs in der Weltliteratur zu verankern. Seine Novelle führt uns die Gefahr des Drogenkonsums vor Augen. Der Verzicht, Dr. Jekylls Elixier näher zu beschreiben, lässt einen allgemeinen Rückschluss zum Umgang mit Drogen und dessen Auswirkungen auf unser Leben zu. Bereits legale Drogen wie Alkohol führen bei stetigem und missbräuchlichem Konsum zu Wesensveränderungen und enden nicht selten in Gewalt und einem gewissen Kontrollverlust (vgl. dazu das Korsakow-Syndrom). Durch das Übertragen dieser Kenntnis auf den Konsum harter Drogen, wird die exponentiell ansteigende Gefahr der Bildung einer Schizophrenie und der damit verbundene Entwicklung weiterer Persönlichkeiten erschreckend deutlich.
Die gewohnt expressionistisch ausgeführten Zeichnungen Robert de Rijn´s (illustrierte 2014 „Der Nibelungen Untergang“) runden die düstere Geschichte mit spannenden Bildern ab.

Robert Louis Stevenson
Der merkwürdige Fall von Dr. Jekyll und Mr. Hyde
ISBN: 978-3-15-011002-7

Korsakow-Syndrom

Morbus Korsakow

ist eine Hirnerkrankung, deren Folge stark geminderte Gedächtnisleistungen sind . Sie äußert sich durch Gedächtnisstörungen. Die Krankheit tritt meist bei Menschen auf, die über Jahre hinweg zu viel Alkohol konsumiert haben. Um die durch missbräuchlichen Alkoholkonsum entstandenen Gedächtnislücken zu füllen, greifen Betroffene zu erfundenen Inhalten. Da dieser Vorgang  nicht bewusst geschieht, handeln Leidende nicht vorsätzlich. Selbst durch eine fachgerechte Therapie ist es in der Regel nicht möglich, das Korsakow-Syndrom zu heilen und die einmal erzeugte Störung vollständig umkehrbar zu machen. Betroffene wirken auf Außenstehende oft konfus, desorientiert und weltfremd.

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Weihnachtsgrüße vom Buch- und Medienblog

Die letzten Wochen des Jahres waren gefüllt mit spannender Lektüre zum Thema Online-Kommunikation und dem veränderten Reputationsmanagement für Medienunternehmen durch das Social Web. Leider alles Titel, die es nicht zur Rezension auf den Buch- und Medienblog geschafft haben. Auch wenn die Inhalte spannend sind, wären es die Buchbesprechungen für die Allgemeinheit nicht.
In einigen Wochen ist die Abgabe der Bachelor-Thesis, die mich in den vergangenen Wochen erfreute, erzürnte und stolz machte. Die Weihnachtsfeiertage werden zur Reflexion und zum entspannen genutzt, damit es im neuen Jahr mit voller Kraft in den Endspurt gehen kann!

Ich wünsche euch alles Gute.

Imageclip-Produktion für Wittwer

Für die Buchhandlung Wittwer in Stuttgart produzierte der Buch- und Medienblog zusammen mit drei weiteren Mediapublishing-Studenten der Hochschule der Medien einen Imageclip mit Wolfgang Hohlbein.
Die Studenten nahmen seine Lesung zum „Mörderhotel“ als Anlass, sein im Oktober 2015 veröffentlichten Thriller um den ersten Serienmörder der US-Geschichte, Herman Webster Mudgett, vorzustellen und den bekannten Autor in der Stuttgarter Buchhandlung zu zeigen.

Die Videoproduktion ist ein studentisches Projekt der Audiovisuellen Medien unter Leitung von Petra Otto vom ZDF Stuttgart.